Eigentlich wäre die Wanger Martina aus dem Innviertel noch gar nicht so alt. Mittelalter halt. Und es kommt ihr auch immer noch vor wie gestern, als sie glaubte, mit Schnurlos-Telefon, PC und elektrischem Garagen-Tor auf dem neuesten Stand der Technik zu sein. Doch plötzlich dreht sich alles nur noch um ebbs, gscheerte Videos und irgendwelche Daun-Loden. Häuser sehen aus wie Luftschutzbunker, Gärten wie Schotterguben und statt in die Kirche, gehen immer mehr Leute in den Wald, wo sie Fichten umarmen und Gespenster besuchen. Da darf man sich schon mal fragen, „ob‘s leicht alle spinnert wordn san“. Und genau das tut Martina in diesem Programm, gute 90 Minuten lang, in Sprache, Gedicht und Gesang.
1. Teil: ca. 50 Minuten, 2. Teil: ca. 40 Minuten
Nicht jugendfrei!