Treffen sich zwei Mopeds ...

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Künstler

Treffen sich zwei Mopeds ...

Treffen sich zwei Mopeds ...
Zwei Mopeds kommen Ihnen entgegen. Rücksichtslos und ungebremst mit 50 Kubik und 50 Sachen. Bis gestern noch konnten Sie sich - durch geschicktes Ausbremsen sämtlicher Kleinkunstbühnen - getrost in Sicherheit wiegen. Ab heute ist das anders. Attenzione!

Wir – die Gebrüder Moped – betreten Neuland. Den virtuellen Blätterwald. Ja, wir machen uns wichtig: auf kabarett.at. Und wir machen uns auf die Reise: Fotosafari heißt die Devise. Gleichlautend die Kolumne. Alle vierzehn Tage. Willkommen! Bon Voayage!

Den wirklich brennenden Gefahren dieser Expedition sind allerdings nicht Sie ausgesetzt, sondern wir selbst. Keine Frage: Bist du Kolumnist auf kabarett.at, ändert sich dein Leben von einer Sekunde auf die andere. Du haderst unentwegt mit der aufkeimenden Panik vor den lauernden Fehlerquellen. Bloß nichts falsch machen, Moped-Buben!

Was könnte uns auf den Kopf fallen, ehe die gnadenlose Quotenkeule der AuftraggeberInnen uns einen Strich durch die Rechnung macht?

Die aufkeimende Prominenz?
Klar, Kolumnenluder sind begehrte Paparazziopfer. Doch nicht mit uns! Wir haben es bereits im Vorfeld verstanden, uns kleidungstechnisch adäquat einzudecken.


Im Bild: Martin Moped und seine nagelneue Tarnbadehose

Der drohende Reichtum?
Bitte nicht! Wohlstandssport kann tödlich sein.

Die Konkurrenz?
Auf der Nudelsuppe schwimmen andere daher. Wir wissen natürlich: Nicht nur wir haben uns um diesen Slot beworben.

Haben wir überhaupt etwas zu sagen?
Oder folgen wir am Ende dem prominenten Beispiel der einst so hoffnungsvollen Spaß-Fraktion des Verbands der Österreichischen Arbeiter-Fischerei-Vereine:


Halten wir dem mörderischen Erfolgsdruck stand?

Das Schicksal des abgehalfterten einstigen Sing- und Pfeif-Stars Roger Whittaker würden wir uns gerne ersparen: Unter seinem richtigen Namen im Ausgedinge des österreichischen Parlaments. (inklusive Dachschaden!)

Was tun wir hier eigentlich?
Wird die Fotosafari zur Sprengfalle unseres brüderlichen Daseins? Sind wir etwa gar die meistbedrohten Organismen dieses Universums?

Nein, sind wir nicht. Denn unsere LeserInnen sind Menschen. Zumeist österreichische Menschen. Und österreichische Menschen sind gut. Nicht immer zueinander, nicht immer zu anderen Lebewesen, die sich einfach nehmen, was ihnen nicht gehört ...

... aber immer zu ihren Fahrzeugen. Das beruhigt. Zumindest Mopeds.
 

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